Von wegen Reset!
Wäre ja zu einfach.
In meinen 3x3 des Monats Januar habe ich geschrieben, dass ich mich wieder aufgerappelt hab und den Winter Blues hinter mir gelassen.
Tja. In dem Fall bin ich im Februar wieder genau dorthin zurückgekehrt.
Ich war den ganzen Februar ziemlich antriebs- und energielos.
Fasentsamstag haben wir mit dem Pizzatruck bis spät in die Nacht gearbeitet.
Meine Tochter war wieder krank und hat mich 3 Nächte hintereinander wach gehalten.
Ein Auftrag mit dem ich im Februar gerechnet habe, hat sich verzögert. Und auch nichts Neues in der Pipeline. Leads waren zwar einige da, aber keine Abschlüsse.
Ich habe viel zu viel Süßkram gegessen und mich deutlich zu wenig bewegt.
Insgesamt war ich wie so ne halbwegs funktionierende Maschine unterwegs und wollte tagsüber meistens einfach nur schlafen und nachts lag ich oft wach, weil die Tausend Gedanken an unerledigte Aufgaben und Sorgen einfach nicht still sein wollten.
Manchmal habe ich sogar nach Jobs geschaut, weil das so gruselig ist, wenn die Umsätze nicht passen…eben als würde das Universum (oder wer auch immer) mich testen wollen: “Na?!!?! Meinst du das wirklcih ernst hier mit der Selbständigkeit? Oder springst du direkt in die kuschelig-angenehme Sicherheit des Angestelltseins zurück, sobald es mal schwierig wird?”
Pffff.
So eine negative Einleitung habe ich in meinen 3x3 des Monats noch nie geschrieben. Aber that’s how it goes. Nicht immer alles easy und nicht immer alles nach Plan…
Apropos Plan!
Das ist der eigentliche Plan für dieses Jahr in meiner Selbständigkeit:
Meine Input-Ziele, damit “stabiles Einkommen” als Output-Ziel rauskommt.
→ 3 LinkedIn Beiträge pro Woche schreiben
→ Mindestens 6 SEO-optimierte Fachartikel in 2024 veröffentlichen
→ Eine Partnerschaft pro Monat angehen
→ Meine Zielgruppe weiter eingrenzen
→ Öfter über meine Projekte schreiben
→ Prozesse optimieren
Ob das so hinhaut, habe ich dauernd gezweifelt.
Aber im Rückblick sieht es meist besser aus, als man denkt, deshalb lass uns mal schauen, welche Ergebnisse und Erlebnisse ich im Februar zu teilen habe und für was ich besonders dankbar bin.
MACH MIT!
3x3 DES MONATS
MACH MIT! 3x3 DES MONATS
3 Ergebnisse
Websites in the Making
Hier kommen eigentlich immer meine abgeschlossenen Website-Projekte des Monats.
Diesen Monat gibt es aber keine fertige Website, weil sich ein Projektstart ziemlich hingezogen hat.
Jetzt bin ich mittendrin.
Worum es geht, werde ich noch genauer erzählen. Es ist auf jeden Fall eine Projekt für den Instagram Kanal eltern_mit_teenager von Kiki Gruler.
Das besondere jetzt schon: ich habe einen ziemlich ausführlichen Systemvergleich gemacht.
Warum?
Weil es bei diesem Projekt nicht nur um eine klassische Website geht, sondern um mehrere kleinen Funnels, mit Landingpages, Salespages, E-Mail- Automationen usw. Mega cool!!!
Ziemlich intensive Beratungszeit vornedran und viele kleine und große Entscheidungen, die getroffen werden wollen…
Die Entscheidung ist letztendlich auf Squarespace in Verbindung mit MailerLite gefallen. Diese Lösung hat sich gegen Chimpify und gegen systeme(dot)io durchgesetzt.
Wieso, weshalb, warum werde ich sicher in der Case Study beschreiben, sobald alles fertig ist.
Instagram bekommt wieder mal eine Chance
Ich hatte schon immer eine seltsame Einstellung zu Instagram. Einerseits mag ich das Visuelle daran und finde, dass besonders in Branchen, wo es auf die Ästhetik ankommt, Instagram super cool als Marketing-Plattform ist.
Gleichzeitig macht mich die Schnelligkeit auf Instagram total kirre!
Ich mein, was soll das??!?!
Warum muss das alles so gehetzt sein?
Alle Arbeit, um Content für die Plattform zu erstellen, ist gefühlt schon nach 15 Minuten nach Veröffentlichung voll für’n Popo.
Aber:
Obwohl LinkedIn für mich super funktioniert, sind doch wenige meiner Lieblingskunden dort unterwegs. Kleine lokale Geschäfte und Dienstleister sind eher auf Instagram (und/oder Facebook).
Deshalb wollte ich dem wieder mal eine Chance geben.
Das braucht alles natürlich ein bisschen mehr Zeit als diese 3-4 Wochen, aber ich wollte den aktuellen Stand hier festhalten, um nachvollziehen zu können, wie sich das entwickelt.
Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so recht, was ich eigentlich tracken soll… Aktuell habe ich 493 Follower. Diese Zahl ändert sich seit Wochen immer mal auf 495, dann 492 und wieder auf 493… Mehr hab ich dazu eigentlich noch nicht zu sagen.
Ich werde auf jeden Fall noch ein bisschen weitermachen, weil ich mir Unterstützung geholt hab. Das würde ich alleine gar nicht hinbekommen. Aber Carolin Haeger, die ich in der Raumgeber:innen Community kennen gelernt hab, ist eine super Hilfe! Sie nimmt im Prinzip meinen LinkedIn Content und instagramifiziert den ;-)
Das kleine Mini-Ergebnis hier: ich habe meine Story Highlights bisschen aufgehübscht und “Starte hier”-Storys angelegt, um eine Art Schnellüberblick zu bieten, wer ich bin, was ich mache und für wen…
Außerdem sieht man jetzt ziemlich eindeutig im Feed, dass es bei mir um Webdesign geht. Das war vorher nicht der Fall…
Das LinkedInSpiel:
Im Februar lief mein LinkedIn Game nicht so gut. Ich war irgendwie unmotiviert zu interagieren und habe mehr rumgescrollt, als dass ich was Produktives gemacht hab.
Mein Ziel 3x die Woche zu posten habe ich durchgezogen, aber ich war vergleichsweise wenig am Kommentieren. Dafür habe ich - etwas mehr als sonst - privat mit neuen Kontakten auf LinkedIn geschrieben.
Mein Larifari-Verhalten spiegelt sich auch in den (nicht so vorzeigbaren) Ergebnissen wider:
Impressionen gesamt: 12.653
Interaktionen gesamt: 454
Neue Follower: 84
Kooperationen angebahnt: 2
Leads: 2
Kunden: 0
Beliebtester Beitrag des Monats handelt von meinem kleinen Ausflug zu den Baulig-Brüdern, weil mich das so getriggert hat, dass sie auf einmal Webdesigner ausbilden…
Was auch auffält, ist dass gerade die reinen Textbeiträge ohne Bild performed haben und 2 von denen in der Top 3 des Monats gelandet sind…
3 Erlebnisse
kein Erlebnis, aber eine Erkenntnis oder eine neue Idee…
Was ich nach 2 Jahren des Schreibens in diesem 3x3 des Monats Format immer wieder feststelle, ist dass ich oft Erlebnisse und Dinge, für die ich dankbar bin, nicht auseinander halten kann.
Das heißt, ich bin meist besonders dankbar für die Erlebnisse.
Und weil ich eben in dem Moment des Erlebens so eine tiefe Dankbarkeit empfunden habe, wird der Moment überhaupt zum Erlebnis.
Wenn du die 3x3 schon länger verfolgst, wirst du es vielleicht bemerkt haben, dass ich unter Erlebnissen auch super kleine Momente aufzähle. Es muss nicht immer nur der geile Urlaub oder der tolle Ausflug sein…
Jedenfalls habe ich deshlab überlegt meine 3x3 etwas aufzuweichen und ab dem nächsten 3x3 eine wechselnde Kategorie mit aufzunehmen.
Also 3 Ergebnisse sollen bleiben, 3 Dinge, für die ich dankbar bin sollen auch bleiben, aber in der Mitte könnte ich mir folgende wechselnde Kategorien vorstellen:
3 Erkenntnisse
3 Bücher
3 Netzfunde
3 neue Bekanntschaften
3 neue Biz Buddys
3 Trainings /neue Dinge, die ich gelernt hab
3 Ideen
3 ….
woohooo, jetzt geht die Ideenmaschine los!
Ja! Fühl ich!
Erlebnis-Monat
Fasnacht, Familie und Freunde. So kann ich den Erlebnisfebruar beschreiben. Ein paar Eindrücke…
Strasbourg
Am Samstag hat meine liebe Freundin Caro mir ne Nachricht geschickt, dass sie mit einer Freundin am Sonntag spantn in Straßburg ist und ob ich nicht dazu kommen wollte.
Natürlich wollte ich!
Aber eigentlich hatte ich andere Pläne. Und Family ist ja auch meist nur Sonntags zusammen…
Aber nachdem meine Kinder direkt am Vormittag schon bei den Nachbarskindern spielten (und meine Nachbarin auch happy war: “Lass sie doch spielen! Und was machst du eigentlich noch hier?! Ab mit dir nach Straßburg. Hab einen schönen Tag!”)
Also bin ich am Mittag los.
Und was soll ich sagen:
Diese Stadt hat einfach Charme. Ich liebe es dort zu schlendern und Neues zu entdecken. Dass ich meine Freundin dort getroffen hab, mit der wir vom Studium schon so viele gemeinsame Erinnerungen an diese Stadt haben, war wie die Kirsche auf der Torte an diesem Erlebnistag im Februar.
3 Dinge,
für die ich dankbar bin
Ich bin dankbar, dass ich den Februar jetzt hinter mir habe.
Dass ich diesen Blogartikel zwar super spät (es ist grad 22:22 Uhr), aber halt immer noch pünktlich veröffentlicht habe: also am letzten Tag des Monats.
Und ich bin dankbar für diese monatliche Zeit zum Reflektieren, weil sie mir jedes mal auf’s Neue zeigt: Ist alles SO VIEL BESSER als ich das oft empfinde. Ich meine: Hallo! Was ist denn das für ein cooles, intensives, schönes Leben, das ich habe. Das ist so ein Privileg! Und dafür bin ich dankbar.
PS:
Wenn du noch nicht regelmäßig deine Fortschritte verbloggst, dann lade ich dich ein bei den #3x3desmonats mitzumachen.
Hier kannst du nachlesen, wie es geht.
Du wirst sehen, auf wie vielen Ebenen dich das voran bringt, wie wertvoll es für dich und dein Geschäft ist.
Und nebenbei ist es ist auch gut für unseren Website-Traffic ;-).
Mach mit und fang gleich an zu notieren, was du erlebst, was dich dankbar & demütig macht und welche Ziele du verfolgst und erreichst.
Hier findest du alle bisherigen 3x3-des-Monats-Ausgaben zur Inspiration.