“Die Katja ist super! Ich würde jedem empfehlen mit ihr zusammen zu arbeiten.” - Das ist ja schon mal gut, aber nicht wirklich als konstruktives Feedback geeignet. Es sagt nämlich nichts darüber aus, was genau jemand davon hat, mit mir zusammenzuarbeiten.
Damit es besser klappt, habe ich ein paar Tipps und konkrete Fragen zusammengestellt, wie du ab sofort besseres Kundenfeedback bekommst.
Warum brauchst du überhaupt Kundenfeedback?
Es ist nicht dazu da dich als die Superfrau oder Supermann anzupreisen.
Es ist dazu da, Interessent:innen zu zeigen, was durch die Zusammenarbeit mit dir möglich wird.
Das heißt, wenn deine Kund:innen erzählen, was sie mit deiner Hilfe erreicht, geschafft, gemeistert haben, können andere sehen, ob das auch was für sie ist.
Wenn sie ähnliche Ergebnisse wollen, können sie nachvollziehen, dass es mit deiner Hilfe geht. Es macht Mut.
Die 4 Fragen:
Beschreibe die Situation vor unserer Zusammenarbeit. Was war das Problem?
Wieso hast du dich entschieden etwas zu ändern/ am Problem zu arbeiten? Und wieso gerade mit mir? Was hat dazu geführt, dass du genau jetzt dieses Problem angehen willst?
Beschreibe unsere Zusammenarbeit? Was war die Lösung? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben? Stärkster Aha-Moment?
Was wird jetzt durch unsere Zusammenarbeit für dich möglich?
Die Fragen an sich kannst du schon variierten, damit sich’s nach dir anhört und für deinen Fall passt. Aber die Reihenfolge bleibt immer die gleiche:
Problem
Entscheidung es zu lösen
Lösung
Transformation/Möglichkeiten
Am schönsten ist es, diese Fragen in einem ganz ungezwungenen Gespräch zu stellen und deine Kund:innen erzählen zu lassen. Wenn ihr das online macht, frag einfach, ob du das Gespräch aufzeichnen darfst, damit du es noch mal anhören kannst. Schaut, was für euch passt.
Weitere hilfreiche Fragen kannst du hier als PDF runterladen.
Das war’s schon mal. Und jetzt viel Spaß dabei, deine Kund:innen zu interviewen.
Hast du noch Fragen dazu? Oder weitere Anregungen? Schreib sie gerne in die Kommentare!