Jahresrückblick 2021: Was würdest du tun, wenn du mehr Zeit hättest?

 

Wandern, reisen, Yoga machen, an Clean-Ups teilnehmen, im Garten werkeln, mit Kids im Schwimmbad abhängen, ein Buch lesen, auf alle möglichen Arten kreativ sein, bloggen, ein Geschäft aufbauen, …

Was würdest du tun, wenn du mehr Zeit hättest?

Diese Frage habe ich in Marie Forleos Newsletter gelesen. Und ich dachte: was heißt denn hier “mehr Zeit”? Jeder hat die gleiche Anzahl von Stunden am Tag zur Verfügung. Und uns allen geht die Zeit irgendwann aus.

Ich frage mich eher: Was will ich tun in der Zeit, die ich habe?

Diese Frage hat mich dieses Jahr sehr beschäftigt. Und zum Ende des Jahres merke ich stärker als jemals zuvor, dass ich Dinge loslassen will, um Platz zu machen, für das was mir jetzt gerade am Wichtigsten ist.

Das hat für mich viel mit Freiheit zu tun. Mein Wort des Jahres 2021.

Im Nachhinein hätte es eher ein “Learning by doing” sein können.

Das Jahr war sehr intensiv und lehrreich.

Vieles ist längst vergessen.

Erst beim Stöbern in den Fotoalben, Emails und in der Ablage entdecke ich das vergangene Jahr wieder neu.

Und es wird emotional. In alle Richtungen.

Ich sammle die Themen über die ich schreiben will. Es wird hauptsächlich um die Selbstständigkeit gehen. Ich schreibe über Zahlen, Daten und Fakten. Über Entscheidungen und Investitionen. Über Bücher, Blogs und Kurse und die Menschen, die mich dieses Jahr begleitet haben. Und natürlich geht’s um Websites.

Ich schreibe diesen Rückblick auch für mein zukünftiges Ich. Ich will in 10 Jahren hierher zurückschauen und stolz sein, weil ich immer wieder aufgestanden bin. Ich will mich an Menschen erinnern, deren Leben ich durch mein Wirken berührt habe. Ich will die Veränderung sehen und das Wachstum. Alles gehört dazu. Alle waren mal Anfänger:innen. Nur hat das niemand mehr auf dem Schirm. Dann. In 10 Jahren.

Heute ist der 20. Dezember 2021.

Ich feile noch hier und da an meinem zweiten Jahresrückblog, den ich im Rahmen der Challenge von Judith Peters alias Sympatexter schreibe. (Hier ist der erste: der legendäre Blogpost von 2020, mit dem alles angefangen hat).

Es kam wieder alles anders. Ich wollte ja längst fertig sein und auch schön dem Workbook folgen und fleißig beim StoryDoing mitmachen. Naja. Es kam anders…ist grad echt nicht mein Fall, dieses Social Media…aber versprochen ist versprochen.

Auch wenn es 23:59 Uhr sein wird. Der Artikel geht geht heute online. Ich schwör!


Das Jahr in Projekten: Websites, Workshops, Workbook


Websites

Ich hatte mir Anfang des Jahres vorgenommen 4 Websites zu erstellen. Für eine Website habe ich einen Monat eingeplant, weil ich nur ca.5-8 Stunden pro Woche für dieses Business habe. Das war mein Pi-mal-Daumen-Plan.

Die Projekte kamen natürlich nicht so rein, wie ich das in meinen Kalender geschrieben hatte, aber am Ende habe ich 6 tolle Frauen begleitet und mit ihnen zusammen ihre Websites online gebracht (eine ist noch in der Mache). Zwei von denen habe ich in meinem Portfolio als Fallbeispiele mit aufgenommen. Da ist ausführlicher beschrieben, wie die Situation konkret war, wie wir das Projekt angegangen sind, was ich konkret geliefert habe und wie die Einzelseiten am Ende aussahen.

 
 

 
 

 
 

Was ich gelernt habe:

  • es ist nicht nur die Arbeit mit den Kund:innen, sondern insbesondere Prozesse davor und danach, die optimiert und verschlankt werden wollen, damit sich die Arbeit auch rechnet

  • ich kann eine eine kleine Website (bis 5 Einzelseiten) vom ersten Kick-Off Termin bis zum Go Live in 2 Wochen fertigstellen. Dazu muss aber der Prozess vorher sehr gut abgestimmt sein, damit alle Inhalte da sind. Und: hätte ich mehr Zeit für dieses Business, könnte ich mir vorstellen ein perfekt geschnürtes Paket als “Website-in-a-Day” anzubieten. Fühlt sich verrückt an, aber ich mag die Idee.

  • Damit das funktionieren kann, brauche ich Prozesse, Systeme und “meine” Nische - als Scannerpersönlichkeit recht schwer sich zu entscheiden, aber so langsam sehe ich, wie das Win-Win für alle Beteiligten ist.

  • Die einzelnen Projekte, will ich in Zukunft als Blogartikel veröffentlichen. Das wird übersichtlicher, als die Portfolio Seite. Außerdem habe ich dann eine Blog-Kategorie, für die ich immer Content habe :-)

  • ich mag es gerne MIT den Kund:innen zu arbeiten statt im stillen Kämmerlein wursteln, dann Ergebnisse präsentieren.


Technischer Support für Squarespace Websites

Eine weitere Gelegenheit hat sich ergeben, als ich in der MomPreneurs Facebook Gruppe mich bei der lieben Isa Stirm von Ösa.at gemeldet habe. Ihre Squarespace Website war schon online, aber hier und da wollte sie ein paar Änderungen, die sich nicht im Standard umsetzen ließen. Da musste man mit CSS dran.

Ich habe mich zu dem Zeitpunkt zwar schon gut mit Squarespace ausgekannt, aber was CSS anging, wusste ich grad mal ein paar Basics. Trotzdem habe ich mich bei Isa gemeldet und ihr Hilfe zu Anfängerkonditionen angeboten. Das war noch in 2020.

Aber aus diesem Erstkontakt haben sich in 2021 ein paar Aufträge ergeben, die ich sonst wahrscheinlich nie bekommen hätte. Und die kamen von der lieben Filiz Dindin, die damals die Ösa-Seite gebaut hatte. Danke dafür, du liebe!

Filiz hat seit Jahren eine Designagentur in Frankfurt und was Branding angeht, macht ihr keiner so schnell was vor. Wenn sie mit den Websites, die sie auf Squarespace erstellt hatte, technisch nicht mehr weitergekommen ist, hat sie mich kontaktiert und ich habe mithilfe von CSS ihre Anforderungen umgesetzt. Meistens sind es Umbrüche oder bestimmte Abstände, die in Squarespace auf mobiler Ansicht, nicht so aussehen, wie es das Designerherz begehrt.

Und ich liebe es mich in diese Dinge reinzufuchsen. Wie Matheaufgaben lösen. Diese logischen Zusammenhänge verstehen und nachvollziehen, bis es Klick macht und alles funktioniert. Herrlich!

Gleichzeitig arbeitet Filiz an einem neuen Herzensprojekt - etoile lovers - das auf eine außergewöhnliche Weise Wellness & Branding vereint. Auch bei dieser Seite durfte ich Filiz im Backend von Squarespace unterstützen.


Was ich gelernt habe:

  • MEGA viel über Squarespace und CSS

  • ich muss kein Profi sein (um Hilfe anzubieten und Geld zu verdienen) - nur ein paar Schritte voraus

  • learning by doing ist mein Ding. Lösungen suchen ist mein Ding.

  • es ist sehr wichtig klar zu kommunizieren

  • und wieder: das Miteinander bringt uns alle weiter


Online Live Workshops: Strategie und Inhalte für deine Website

OMG! Ich konnte es gar nicht fassen!

8 tolle Frauen haben sich im Januar zu meinen Website Workshops angemeldet. 8 Wochen lang haben wir uns jeden Freitag getroffen, um zusammen die Websites zu planen und die Texte für die Website vorzubereiten. Kurzfristig haben sich sogar 2 Kooperationen ergeben:

  • Janina Germann von die.personalistas hat einen Workshop zum Thema “Persönlichkeit im Branding” gestaltet.

  • Sabine Lemke hat mit uns eine tolle kreative Übung gemacht: “Was macht dich einzigartig?”

Auch hier war es ein Learning by Doing.

Alles was ich hatte war eine grobe Struktur. Ich wusste also, was ich mit den Teilnehmerinnen machen wollte und welche Themen nacheinander dran sind: das stand auf einem DIN A4 Blatt Papier auf meinem Schreibtisch und später dann auch auf der Salespage.

Dann habe ich über Social Media und in verschiedenen Facebook Gruppen das Konzept als Beta-Kurs vorgestellt und geschaut, ob sich jemand meldet.

Ich habe nicht den Preis verlangt, den der Kurs wert ist, sondern zum Testen nur 107€. Das war natürlich ein No-Brainer, aber es war wichtig für mich zu sehen:

  • ob meine Zielgruppe mein Angebot versteht und grundsätzlich bereit ist Geld für die Planung der Website und Vorbereitung der Inhalte auszugeben

  • ob ich es mag in diesem Format mit einer Gruppe zu arbeiten

  • wie gut ich die Inhalte vermitteln kann und welche Ergebnisse wir am Ende tatsächlich produzieren

  • was die Teilnehmerinnen danach über den Kurs sagen

Außerdem war das für mich die beste Strategie um ins Tun zu kommen und das Angebot direkt mit echten Kunden zu testen. Die Präsentationen und Arbeitsblätter habe ich dann nämlich von Woche zu Woche fertig gemacht und verschickt. So hatte ich nicht den Berg “Online-Kurs” vor mir. Sondern immer nur ein konkretes Thema für die Woche.

Und das Wochen-Thema habe ich auch aufgeteilt:

  • Dienstags habe ich die Arbeitsblätter geschrieben & formatiert.

  • Mittwochs nochmal durchgelesen und verschickt.

  • Donnerstags habe ich die Präsentation vorbereitet. Gegen Ende hatte ich dann so richtig den Dreh raus und die Vorlagen alle da, sodass ich erst am Freitag morgen bevor ich in den Zoom Call um 10 rein bin, die Folien vorbereitet hab. Das war super effizient. Weil ich mich nicht hinterfragt habe. Ich habe die Zeit genutzt, die ich hatte und mich total fokussiert.

  • Freitags waren die Zoom Calls und danach habe ich alles (Präsi, Arbeitsblätter & Video-Aufzeichnung) auf der Mitgliederseite und in der geschlossenen Facebook Gruppe hochgeladen.

Das war die Basis, um daraus eine zweite und eine dritte Workshop-Runde in diesem Jahr zu drehen. So stand’s im Kalender.

Aber dazu kam es nicht.

Es war niederschmetternd.

Aber ich hab’s überlebt.

Größtes Learning: meine E-Mail Liste ist noch zu klein, um so ein Kurs profitabel zu launchen.

Was ich sonst draus gelernt hab, steht hier: Halbzeit 2021 - Vom Scheitern und Weitermachen



Website Workbook

Das ist noch nicht abgeschlossen, aber doch ein wichtiger Punkt in 2021.

Sowohl während der Workshops als auch mit meinen 1:1 Kundinnen habe ich festgestellt, dass das Planung und Vorbereitung der Inhalte besonders denen schwer fällt, die gerade mit ihrem Geschäft starten. Sie sind noch am Rausfinden, was genau ihre Zielgruppe braucht, wer die Zielgruppe genau ist und wie sie deren Bedürfnisse konkret mit ihren Angeboten erfüllen werden.

Deshalb ist es für sie relativ schwer die Texte für die einzelnen Seiten zu schreiben und überhaupt zu verstehen, was denn wofür gebraucht wird.

“Wie soll ich denn wissen, was ich schreiben soll, wenn ich gar nicht weiß, wie die einzelnen Seiten aussehen werden?”, hörte ich oft. Und tatsächlich gehen Layout und Inhalte Hand in Hand.

Aber die Inhalte kommen zuerst.

Damit man die Inhalte gut vorbereiten kann, muss man das Ziel der Website kennen. Was sollen die Besucher:innen tatsächlich tun auf deiner Website?

Es ist wichtig die Besucher:innen zu verstehen und ihren Weg bis zum Kauf nachzuvollziehen.

Dann lassen sich auch die Texte leichter schreiben.

Weil aber viele neuen Selbständigen das alles als zu abstrakt empfinden, wollte ich gerne nachhelfen.

Dafür ist das Workbook da. Im ersten Kapitel erarbeiten wir Schritt für Schritt, die konkrete Strategie und dann schauen wir uns die wichtigsten vier Einzelseiten an: Start, Über mich, Angebot und Kontakt. Da sind die Inhalte erklärt, da gibts Übungen und Lückentexte, Tipps für gute Bilder und was sonst noch zu beachten ist.

Der Entwurf steht schon längst. Ich habe auch sehr ausführliches Feedback bekommen, von der lieben Lili, die sich überhaupt nicht mit Webseiten auskennt, aber für das neue Geschäft ihres Mannes eine braucht. Danke Lili an dieser Stelle! Du bist die Beste!

Jetzt bin ich dabei dieses Feedback in die nächste Version einzuarbeiten. Dann wird das zu einem änderbaren PDF Dokument zusammengetragen und an meine E-Mail-Liste zum Testen verteilt.

Ich freu mich schon!

Das Jahr in Zahlen: Umsatz, “Reichweite” und Schritte

Schreibt man öffentlich über die Geschäftszahlen?

Pat Flynn hat das gemacht.

Diesen detaillierten Report hab ich auf seinem Blog Anfang 2018 gesehen und war geschockt, wie offen er über seine Zahlen redet. Krass, oder?

 
 
Monatsbericht Dezember 2017 von Pat Flynns Smart Passive Income

Auszug aus Pat Flynns monatlicher Einkommens-Auswertung vom Dezember 2017. Quelle: https://www.smartpassiveincome.com/blog/my-december-2017-monthly-income-report/

 

Ich mach das nicht. :-)

Es fühlt sich sehr seltsam an so konkrete Zahlen im Blog zu veröffentlichen.

Aber ein Jahresrückblick wäre nicht vollständig ohne ein paar Zahlen und Statistiken. So, here you go:

 
Jahresumsatz Auswertung 2021

Der Umsatz schwankt noch sehr stark. Die Peaks in der zweiten Jahreshälfte kommen alle von Webdesign Projekten. Im September war auch auch experimentelles Branding Projekt dabei.

Stand jetzt bekommen 106 Menschen meinen monatlichen Newsletter. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl mehr als verdreifacht. Ich weiß, das ist eine sehr kleine Liste. Aber wenn ich mir hundert Leute bei mir zuhause vorstelle, fühlt sich das gar nicht so wenig an. Und wenn nur ein Teil davon schneller und einfacher an seine Website kommt, macht mich das glücklich und stolz. Ich mag auch lieber E-Mails schreiben, als ständig auf Social Media zu posten. Es fühlt sich nachhaltiger an und näher an den Menschen dran. Das wird mein Fokus für 2022.

 
Wo kamen die Kunden her? Marketing Auswertung 2021

Mit Social Media meine ich nicht das tägliche Posten. Sondern, dass ich mich in Gruppen un Communities engagiert habe. Ich habe an Challenges teilgenommen und Beiträge kommentiert, die für mein Thema relevant waren.

Newsletter Engagement 2021

Mehr als die Hälfte der Leute machen oft meine E-Mails auf und das freut mich sehr! Wenn ich die letzten 6 Mails anschaue, haben durchschnittlich 44% die Mails geöffnet und rund 9% auf den Link geklickt. Wobei die Klickrate sehr schwankt. Meistens verlinke ich zum neuesten Artikel auf meinem Blog.

Eine weitere Statistik gehört hier rein. Und zwar meine Schritte!

Letztes Jahr habe ich mir nämlich vorgenommen mehr zu laufen. Mein Schnitt lag in 2020 bei ca. 5.000 Schritten pro Tag. Viel zu wenig! Das wollte ich ändern und hab in den ersten paar Monaten des Jahres sehr pingelig drauf geachtet täglich mehr als 5.000 Schritte zu machen.

Zusätzlich habe ich morgens direkt nach dem Aufstehen den Sonnengruß gemacht und ein paar Sit-ups und Liegestützen. Das hat mir sehr gut getan. Genauso wie das Laufen. Vor allem im Wald.

Gegen Ende des Jahres ist das alles wieder total eingeschlafen. Wie man sieht: es besteht eine negative Korrelation zwischen Schritten und Umsatz. Das darf sich nächstes Jahr ändern, sonst werde ich krank.

Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich mich definitiv verbessert. In 2020 lag mein Durchschnitt bei ca. 5.000 Schritten pro Tag. Aber im letzten Quartal bin ich deutlich weniger gelaufen als das gesamte Jahr über. Okay, Dezember ist ja noch nicht fertig, also habe ich noch Zeit den Durchschnitt noch weiter zu heben.

 
 
 
 
 
 

Das Jahr in Weiterbildungen: Kurse, Blogs und (Hör-)Bücher

Ich liebe es neue Dinge zu lernen und habe viel Zeit damit verbracht, zu lesen, zu schreiben und Kurse durchzuarbeiten.

Genau wie letztes Jahr, habe ich auch in 2021 in ein umfangreiches Coaching Programm investiert, aber weil ich das ganze Jahr nicht dazu gekommen bin, daran teilzunehmen und die Dinge umzusetzten, will ich hier nur über die Kurse und Ressourcen schreiben, die mich tatsächlich weitergebracht haben.

Das war übrigens auch so eine wichtige Lektion: Ich arbeite es dann durch, wenn ich genau jetzt ein konkretes Problem damit lösen will. Ich lasse es schleifen oder komm nicht dazu, wenn es noch nicht dran ist oder zu schwierig für die jetzige konkrete Situation.

Beispiel:

Als ich zum ersten mal eine Website professionell erstellen wollte, habe ich einen passenden Kurs gefunden und Schritt für Schritt in 6 Wochen das Ding erledigt.

Bäm!

Erstens weil ich es unbedingt lernen wollte und zweitens, weil es keine Optionen gab. Die Website musste online gehen. Punkt. Keine “wenns”. Keine “abers”.

Andere Kurse versauern aber immer noch in meiner digitalen Ablage. Ich habe geglaubt, ich brauche sie und dass das Thema jetzt dran ist, aber ich habe mich getäuscht. Deshalb gab es lauter Ausreden, warum ich das jetzt nicht machen kann. Tja, dann halt vielleicht irgendwann…oder auch nie.

Ich hoffe, ich habe draus gelernt!

Kurse, die mich weitergebracht haben:

Chimpify 360° von Jan Schulze-Siebert *:

Die erste Website, die ich dieses Jahr gebaut habe, war diese hier, für Susanne Krapp.

Sie hat sich ganz klar für Chimpify entschieden und das war für mich DIE Gelegenheit! Jan’s Kurs hatte ich schon länger auf dem Schirm, aber jetzt hatte ich einen mega guten Grund den Kurs auch wirklich durchzuarbeiten. Und rentabel war die Investition ja jetzt schon, dadurch dass ich eine Kundin hatte.

Und es war eine hervorragende Entscheidung.

Ich habe Chimpify viel schneller und tiefer durchblicken können, als wenn ich es alleine gemacht hätte.

Der Kurs ist klar strukturiert, behandelt alle relevanten Themen, um das Programm von Grund auf zu verstehen und die Videos sind auf den Punkt. Außerdem ist Jan per Email für Fragen erreichbar und hat mir immer weitergeholfen, wen ich stecken geblieben bin.

(*Affiliate-Link, das heißt ich bekomme eine kleine Provision, wenn du über diesen Link Jan’s Kurs buchst, das kostet für dich nicht mehr und wie gesagt, ich habe den Kurs selbst gekauft und erfolgreich durchgearbeitet, würde ihn also ohnehin empfehlen.)

Type-Driven Brand von Jamie @SpruceRoad:

Als mich die liebe Tania gefragt hat, ob ich für ihre Neugründung ein Logo gestalten kann, war ich erst unschlüssig. Ich wollte ja Websites machen und gleichzeitig ist das Thema Branding ein wichtiger Bestandteil von Webseiten, deshalb wollte ich mich auch da ausprobieren und mehr lernen.

Also habe ich das Experiment gewagt und Tania hat mich da total ermutigt und bestärkt. Danke dafür!

Da kam mir dieser Kurs von Jamie gerade Recht. Ich folge ihr schon seit vier Jahren, weil ich ihr Design Studio mega finde und auch ihre Ressourcen für Designer. Von ihr habe ich sehr viel über den Prozess der Entwicklung einer Brand gelernt, aber es noch nie angewendet. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, mein Wissen an einem echten Projekt zu testen und noch tiefer ins Thema Typografie einzutauchen. Dieser Kurs war eine perfekte Basis, um Tanias Vision zum Leben zu erwecken.

Jamie hat mich durch den Prozess der Logo-Entwicklung durchgeführt, mit besonderem Augenmerk auf Typografie. Ich liebe ja Schriftarten und alles was damit zu tun hat. Deshalb war das eine sehr inspirierende Weiterbildung.

Und ja: rentabel war sie auch, weil ich ja das Gelernte direkt für ein Kundenprojekt eingesetzt hab. Win-Win-Win würd ich sagen. So hab ich’s gern!

Meine Lieblings-Blogs

Welche Blogs ich lese, variiert sehr stark, je nachdem was bei mir grad für Themen anstehen. Weil ich mein Geschäft langfristig auf eine solide Basis stellen will, sind Themen, wie E-Mail Liste aufbauen, besser & schneller Schreiben und Online Marketing im Moment total mein Ding, deshalb hänge ich grad andauernd bei diesen vier Kolleg:innen hier ab:

Growth Tools von Bryan Harris - für alles was mit List Building und E-Mail Marketing zu tun hat. Vor kurzem entdeckt und ich bin so was von geflasht!

Schreibsuchti von Walter Epp - trag dich einfach ein und schau selbst. Walter schreibt großartig und bringt dir das auch bei.

Anne Häusler - sie ist mega sympatisch und nahbar und kann Content Marketing.

Paige Brunton - alles über Squarespace für Designer. Sie veröffentlicht seit Jahren einen bis zwei Blogartikel pro Woche, die meisten sind über 2000 Wörter lang und mega hilfreich. Es gibt wohl kein Thema in dieser Nische, das sie noch nicht beleuchtet hat. Beeindruckend!

Bücher und Hörbücher

Ich habe dieses Jahr 16 (Hör)Bücher gekauft, 8 davon komplett gelesen oder gehört. Die anderen acht lese ich gerade, habe ich fast fertig gehört oder fand ich doch nicht so interessant.

Hier sind meine 3 Hörbuch-Favoriten :

  • Happy Sexy Millionaire: Unexpected Truths About Fulfilment, Love and Success von Steven Bartlett

  • Obsessed: Building a Brand People Love from Day One von Emily Heyward

  • Fokus! Provokative Ideen für Menschen, die was erreichen wollen von Hermann Scherer

Und diese 3 Bücher habe ich als gebundenes Buch. Es sind Arbeitsbücher. Ich hab sie gern auf dem Schreibtisch.

 
 
 
 
 
 
 

 
 

Das Jahr in Gefühlen: Freude, Stolz, Trauer, Erschöpfung, Dankbarkeit

Worauf ich besonders stolz bin

Ich habe viele kleine und große Ziele erreicht, die ich mir Anfang des Jahres gesetzt habe und dazu gehören insbesondere die 12 Blogartikel, die ich dieses Jahr geschrieben habe. Anfang des Jahres konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie ich es anstellen soll, zwischen all den anderen Leben noch einen Blog zu schreiben. Deshalb habe ich mir ein für mich ambitioniertes, aber gefühlt machbares Ziel gesetzt: ein Artikel pro Monat.

Dazu habe ich in meinem Jahresplan jeden Monat das Wort Blog reingeschrieben. Und jetzt bin ich tatsächlich an meinem dreizehnten dran. Das nenn ich overdelivered ;-) bin stolz wie Bolle!

Hier sind meine 3 Lieblinge von diesem Jahr:




Was mir besonders viel Freude und Spaß bereitet hat

  • Zeit mit Familie und Freunden

  • Wandern. Zeit im Wald

  • Bloggen (lernen)

  • Websites mit ehrgeizigen Frauen gestalten, die lieben was sie tun

  • Der echte Austausch mit meiner Community (Interviews, Workshops, 1:1 Website Projekte)

  • Das Connecten mit anderen Businesses (Sabine Lemke, Kitty Fried, Filiz Dindin, Sabine Gresbach)

  • Kurse und Bücher: lernen, lernen, lernen



Was mir schwer gefallen ist / Erschöpfung

  • Regelmäßiges Posten auf Social Media

  • Buchhaltung auf dem Laufenden zu halten

  • Mein dauerüberflutetes Postfach


    Im Sommer habe ich meinen absoluten Energie-Nullpunkt erreicht. Es war ziemlich uncool. Und komischerweise haben’s alle um mich rum kommen sehen, außer ich.

    Naja.

    Ich brauchte Ruhe. Viel weniger Aufgaben und weniger Reize. Damit mein Gehirn mal zur Ruhe kommt. Das erste, was weg musste waren die Social Media Apps von meinem Handy. Das waren große Zeitfresser geworden. Sogar wenn ich mir fest vorgenommen hab, nur etwas zu posten und wieder rauszugehen oder kurz in relevanten Facebook-Gruppen zu meinen Themen beizutragen, war ich am Ende doch viel länger drin, als gesund ist.

    Kennst du das auch? Diese Apps saugen dich ein. Von einem Beitrag zum nächsten und auf einmal merkst du, wie du schon das dritte Video anschaust und immer weiter weg vom eigentlichen Thema wegkommst.

    So viel wertvolle Zeit. Einfach weg.

    Und das Gehirn mit dieser Dauerbeschallung total überladen.

    Deshalb habe ich einfach mal alle Social Media Apps von meinem Handy gelöscht.

    Und dann?

    Nichts.

    Ich habe weiter Websites gebaut, mit Kundinnen geredet, E-Mails und Blogartikel geschrieben, Newsletter von anderen Selbstständigen und Unternehmer:innen gelesen, Hörbücher gehört, kleinere Design-Kurse durchgearbeitet.

    War geil.

    Ist geil.

    Ich will gar nicht mehr anders. Ich glaube nicht, dass ich meine Profile komplett löschen will, aber die Apps werde ich nach dem Jahresrückblog wieder vom Handy nehmen. Ich will lieber meinen Blog nutzen, besser und vor allem schneller schreiben lernen und in 2022 das Thema SEO zielgerichteter einsetzten.

    Ich glaube Social Media ist schon gut, um sich mit anderen zu vernetzten und neue Menschen kennen zu lernen. Aber das Bespielen mehrerer Kanäle, wenn ich noch 3 andere Leben zu managen habe, ist zu viel und auch nicht zielführend.




Was mich traurig gemacht hat

Dass meine Oma am Ende ihres Lebens so leiden musste. Alleine.

Ich hätte sie so gerne gesehen. Letztes Jahr habe ich es endlich organisiert bekommen und einen Flug nach St.Petersburg gebucht. Am 14. Mai 2020 wäre ich zu meiner Oma geflogen. Aber alles kam anders. Die Welt stand still. Die Flugzeuge blieben am Boden. Am 03. September 2020 hat Lufthansa meine Buchung endgültig storniert, nachdem sich kein passender Ersatztermin gefunden hat.

Eine Corona-Welle nach der anderen und die Unsicherheiten bezüglich Kindergarten und Einreise- und Ausreisebeschränkungen haben es unmöglich gemacht, einen neuen Termin zum Fliegen zu finden.

Am 05. Mai 2021 kam die traurige Nachricht.

Unendlich traurig.

Ein Bild von ihr, wie sie mich als Kleinkind auf dem Arm hält steht seitdem gegenüber von meinem Schreibtisch. Ich habe Glück gehabt, so eine tolle Oma zu haben. Geduldig und klug war sie. Eine großartige Lehrerin.

Die Tränen lassen mich nicht mehr weiterschreiben, wenn ich an sie denke.

Es tut mir unendlich leid.

 
 




Dafür will ich in 2022 die Zeit nutzen, die ich habe:

  • Google & SEO für meinen Blog meistern

  • E-Mail Liste ausbauen

  • Meine Services ganz klar definieren und “verpacken”: Suche möglichst deutsche Namen (!) für “Website-in-a-Day”, das mittlere Paket und das “All-in-Paket”

  • 8-10 Webdesign Projekte machen und Zeit haben, das Geschäft zu entwickeln, also passive Einkommensströme generieren, damit ich die Abwechslung habe und das Webdesign nicht zu langweilig wird. Das ist eine gute Mischung, um an der Front zu bleiben und trotzdem nicht müde zu werden

  • Mein Netzwerk ausbauen und mit Menschen verbinden, die das tun, was ich auch tue, ein kreatives Online Unternehmen führen

  • Meet new people. “Mehr Kontakt bringt mehr Geschäft” (hab ich von Pascal Feyh gehört)

  • Fokus auf das Online Business

  • Content Design lernen



20 Dinge, für dich ich dieses Jahr unendlich dankbar bin

  • Die mega geile Party zu meinem Geburtstag! Danke Schatz für diese hammermäßige Überraschung! Ich babe überhaupt nichts mitbekommen und du hast alles mit so viel Liebe zum Detail geplant. Es war wirklich MEGA! Insbesondere die Songeinlagen am Schluss: I love you baby - Surf Mesa (Lyrics) feat. Emilee, Musica leggerissima - Colapesce, Dimartino und unser Lied: die Live-Version I’m Yours von Jason Mraz. Dreifaches Herzchen-Emoji.

  • Caro.

  • Wenn die die Kinder sagen: „Mama, ich will mit dir auf dem Sofa kuscheln“

  • Ein wunderbar erholsames Wellness Wochenende in Zavelstein mit meinen Mädels und das unglaublich belebende Gefühl von eiskaltem Wasser nach der heißen Sauna. Zeit für uns. Zeit mit uns.

  • Ein Nachmittag auf dem Waldsee-Spielplatz mit den Kindern, Chrischi & Flo und wie sich daraus spontan ein Grillabend bei uns im Garten entwickelt hat. Ich liebe das!

  • Diese lange Sommernacht am Feuer bei uns im Garten und die spannenden Geschichten von JJ.

  • Wie Meilin sich freut mit uns bei Troppo Buono zu arbeiten. Und wie sie Tony auf den Arm nimmt und so viel lacht und *scheißn* sagt. ( Das ist ein absoluter Insider. Ich lach mich kaputt :-D )

  • Für den langen Spaziergang mit Sabine und ihre unendliche Neugierde. Sie bringt mich immer dazu weiter zu denken, zu reflektieren und auszudrücken, was genau da in mir vorgeht. Und natürlich die schönen Fotos von der Hochzeit meines Bruders, die sie so spontan gemacht hat.

  • Mama & Papa

  • Meine Schwiegereltern

  • Wie Karo bei einer Coaching Session das Lied I AM von Fia laufen ließ: “Wir tanzen jetzt!”. Danke! Für’s Tanzen. Für dieses wunderschöne Lied. Und deine Begleitung.

  • Eine neue Begegnung: das aufbauende und inspirierende Gespräch mit Kitty Fried.

  • für die Blumen

  • für den Morgen und die Morgenseiten

  • für die Farben im Himmel: rosa, tiefblau, orange und alles dazwischen

  • für Bücher und die Menschen, die sie geschrieben haben.

  • für den Schnee und für die Sonne

  • für die Verbindungen und die Verbundenheit

  • dass unsere Kaffeemaschine wieder funktioniert

  • für meine Weiblichkeit

 
 
 
 
 
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Mein Jahresmotto für 2022 und wie du deins findest.

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